So vieles tragen wir verdrängt mit uns herum. Verdrängung ermöglicht uns häufig überhaupt erst zu überleben.
Die dazugehörigen Gefühle und Zustände und die durch sie ausgelösten Prozesse in uns verschwinden aber nicht, nur weil wir funktionieren und gelernt haben, uns zu ver-halten, wie die "anderen" das von uns verlangen.
Das biochemische Echo und die Ladung dieser Gefühle und Zustände lagert sie sich - stark vereinfacht ausgedrückt - als ungeweinte Tränen im Körpergewebe ab.
Mit der Zeit blockiert das den freien Fluss unserer Lebensenergie, bindet sie mehr und mehr, so dass sie uns im Alltag fehlt. Es kommt zu Unbeweglichkeit, Schmerzen, vorzeitigem Altern, Krankheit auf körperlicher, häufig auch auf seelisch-mentaler Ebene.
Die gute Neuigkeit: diese ungeweinten Tränen können jederzeit und noch nach Jahrzehnten aufgespürt, in Bewegung gebracht und damit wie von selbst aufgelöst werden.
Und genau daran arbeiten wir in der körper- und tanztherapeutischen Einzelarbeit.